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Geisenheim – Rüdesheim
Wir wünschen allen Mitgliedern, deren Familien sowie Freunden des Vereins einen guten Rutsch ins neue Jahr! Auf das sie gut und wohlebehalten ins neue Jahr 2018 kommen mögen!
Bis 2018!
Der Vorstand
Das Schützenfest Neuss oder aber auch Neusser Bürger-Schützenfest ist das Schützenfest der Stadt Neuss am Rhein. Es wird jährlich am letzten Augustwochenende ausgerichtet. Mit mehr als 7.500 marschierenden Schützen und Musikern (ca. 1600 Musiker) ist das Schützenfest Neuss zwar kleiner als das Schützenfest Hannover, gilt aber als das weltweit größte Schützenfest, das von einem einzigen Schützenverein organisiert wird und bei dem keine Gastzüge aus anderen Städten teilnehmen. Im Jahr 2015 wurde die Rekordzahl von über 7500 Marschierern erreicht (2012: >7200 Teilnehmer). Das Schützenfest ist mit seiner Königsparade, den Festzügen, dem Königsschießen sowie etlichen Begleitveranstaltungen ein gesellschaftlicher Höhepunkt in Neuss sowie der näheren und weiteren Umgebung und zieht bis zu einer Million Besucher an. Rekordjahr war das Jahr 2007 mit 1,5 Millionen Besuchern.
Die Eckpfeiler des Schützenfestes sind die Königsparade, die Festzüge und das Königsschießen. Daneben gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm. Das Schützenfest Neuss findet am Wochenende des letzten Sonntags im August statt. Es beginnt samstags und endet dienstags. Die begleitende Kirmes wird bereits am Freitagnachmittag um 17.00 Uhr durch den traditionellen Fassanstich eröffnet.
Das Schützenfest beginnt offiziell samstags um 12.00 Uhr mit dem Donnern der Geschütze, dem Hissen der Fahnen an den Gebäuden der Stadt und dem Geläut des Quirinus-Münsters. Sonntagvormittags findet die Parade zu Ehren des Schützenkönigs statt, gefolgt von etlichen Festzügen der Schützen durch die Stadt.
Nach dem Festzug am Dienstagnachmittag wird auf der Festwiese der neue Schützenkönig ermittelt. Die Schützen, die sich um die Königswürde bewerben, schießen reihum auf einen Holzklotz (den sog. „Vogel“), der auf einer Stange befestigt ist. Der Holzklotz ist einfach zu treffen, man braucht aber trotzdem etwa 20 bis 40 Schüsse mit einer Bockbüchse, um den Klotz zu zerlegen. Dadurch hängt die Königswürde mehr vom Glück als von den Schießkünsten der Bewerber ab.
Nachdem der Hubertusschützenzug „Götz von Berlichingen“ seinen diesjährigen Vereinsausflug in Rüdesheim veranstaltet hat und das Ausschießen des Zugkönigs auf unserem Schießstand stattfand, wurden Jenni und ich im Gegenzug eingeladen, Gäste beim Neusser Bürgerschützenfest zu sein. Nachdem wir den „Götzen“ berichtet hatten, dass wir eine solche Schützentradition hier im Rheingau nicht haben, sollten wir dieses einmalige Fest einmal hautnah miterleben. Wir möchten uns herzlich bei Thomas Gondorf und natürlich allen anderen „Götzen“ und ihren Frauen für die Gastfreundschaft und Organisation bedanken.
Hier einige Impressionen von dieser wirklich einmaligen Veranstaltung:
Weitere Informationen findet man unter:
http://www.schuetzenfest-neuss.com/
Hier noch ein interessanter Artikel in rp-online.de:
Unser Mitglied Ivo Zell ist Weltmeister! Zwar nicht im Schießen, dafür überzeugte der Jungforscher aus Lorch in L.A. mit seinem „Nurflügel“-Projekt bei der „International Science and Engineering Fair“ in Los Angeles.
Ivo Zell ist mit seinem „Nurflügel“ auf Höhenflug. Bild © EU-Kommission
Ivo Zell ist der Überflieger unter den Jungforschern: Nach Erfolgen auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene hat sich der 18-Jährige aus dem Rheingau jetzt auch zum Weltmeister gekrönt. Sein Projekt könnte die Luftfahrt verändern.
Eigentlich waren die Forschungen von Ivo Zell aus Lorch (Rheingau-Taunus) nur als besondere Lernleistung für sein Abitur an der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim vorgesehen. Jetzt darf sich der 18-Jährige Weltmeister nennen.
Mit der Entwicklung eines „Nurflügel-Flugzeugs“ – ein Flieger, der ausschließlich aus Tragflächen besteht – heimste der Hesse einen der drei ersten Preise bei der „International Science and Engineering Fair“ in Los Angeles ein. Zell setzte sich in den USA gegen mehr als 1.700 Jugendforscher aus über 75 Ländern durch. Neben Ruhm und Ehre darf sich der Abiturient auch über ein Preisgeld von insgesamt 84.500 US-Dollar freuen.
Quelle:
http://hessenschau.de/gesellschaft/hessischer-jungforscher-ist-weltmeister,jugendforscher-100.html
Das Nurflügel – Konzept hat bereits eine lange Geschichte:
Der Österreicher Ignaz „Igo“ Etrich entwickelte im Jahre 1903 den ersten Nurflügel nach dem Vorbild des Flugsamens von Zanonia macrocarpa und bekam 1905 ein Patent darauf. 1910 wurde das Junkers Nurflügelpatent von Hugo Junkers angemeldet.
Vor dem ersten Weltkrieg flogen Nurflügel von René Arnoux (fliegendes Brett) und John William Dunne (Pfeilflügel-Dunnetyp) teilweise schon recht erfolgreich. Beim Rhönwettbewerb 1921 war es das Nurflügel-Segelflugzeug Weltensegler, das wahrscheinlich bei seinem einzigen Flug, den ersten über einen reinen Gleitflug hinausgehenden Segelflug unternommen hat.
Weitergeführt wurde die Nurflügel-Idee in der Folgezeit in Deutschland sowohl von Alexander Lippisch, den Gebrüdern Horten, in den USA von Jack Northrop, in Russland von Boris Iwanowitsch Tscheranowski, in Frankreich von Charles Fauvel und in Großbritannien von Geoffrey T.R. Hill, der Handley Page Aircraft Company und Alliott Verdon Roe.Während des Zweiten Weltkrieges erfuhr die Entwicklung schwanzloser Typen in Deutschland und in den USA eine deutliche Weiterentwicklung, was zum Beispiel zur Me 163 und der Northrop N-9M führte.
Direkt nach Kriegsende griffen die Siegermächte diese Konzepte auf und es entstanden so die De Havilland DH 108, die Northrop X-4, die Chance Vought F7U Cutlass. Auch die Northrop YB-35 sowie deren Weiterentwicklung Northrop YB-49 flogen erst nach Kriegsende. Bei Armstrong Whitworth entstand das Versuchsflugzeug A.W.52. Dennoch wurde der reine Nurflügel bis zur Einführung der Northrop B-2 niemals wirklich serienreif.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es auch zwei Hersteller von Nurflügel-Segelflugzeugen in Brett- Auslegung, namentlich die Firma Survol von Charles Fauvel und die als Baukasten gelieferten Segler der „Pioneer-Serie“ des US-Amerikaners Jim Marske (Marske Aircraft bzw. heute (2017) Kollman Composites). Allerdings konnte sich das Nurflügelkonzept nur bei den gewichtsgesteuerten Hängegleitern restlos durchsetzen.
Wenn sich das jetzt nicht mal ändert…